Thomas Kimpfbeck¹, Klaus Jakob²

Thomas Kimpfbeck - oben im Bild, Klaus Jakob - unten im Bild¹ Patentanwalt
² Deutsches Patent- und Markenamt

Jugend forscht II: Von der Projektidee zum Patent
Viele Jugendliche erkennen das Potential in ihren Jugend forscht Arbeiten nicht in vollem Umfang. Sie sind in erster Linie interessiert am Forschen und Tüfteln, am Messen und am Optimieren. Auch die Projektbetreuenden sind in Sachen Patente und Schutzrechte oft wenig sensibilisiert und nicht ausreichend informiert.

Dieser Workshop soll das ändern. Er klärt Fragen aus dem Bereich

  • Wie kann eine Idee geschützt werden?
  • Wie aufwändig ist es, eine Idee zu schützen?
  • Welche Schutzrechte gibt es?
  • In welchen Fällen lohnt es sich, eine Idee schützen zu lassen?

Beim Landeswettbewerb Jugend forscht 2026 fand erstmalig ein Patentcoaching für Jugendliche statt, bei dem die Workshopleiter beteiligt waren und Erfahrungen sammeln konnten.

Der Workshop richtet sich an erfahrene Projektbetreuende, die mehr zum Thema Schutzrechte erfahren wollen. Es wird darum gebeten, Fallbeispiele von selbst betreuten Projekten parat zu haben, an denen die oben aufgeführten Fragen exemplarisch beantwortet werden können.

Zu den Personen
Thomas Kimpfbeck studierte Elektro- und Informationstechnik und ist Patentanwalt. Er ist als Syndikuspatentanwalt bei der Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG in München tätig und leitet dort das Patentanwaltsteam. Darüber hinaus ist er Gründer und Inhaber der Patentanwaltskanzlei KIMPFBECK. Beim diesjährigen Landeswettbewerb Jugend forscht Bayern sammelte er erste Erfahrungen über den Einsatz patentanwaltlicher Beratung für die Teilnehmer.

Karl Jakob studierte an der Universität Regensburg Physik mit Schwerpunkt Festkörperphysik.

Anschließend arbeitete er als Entwicklungsingenieur und später als Leiter der Entwicklung bei einem Hersteller von Mittelspannungsschaltanlagen. In 2000 wurde er Prüfer für Patentanmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt in München und übernahm die Leitung einer Patentabteilung mit Schwerpunkt Halbleiter- und Festkörperbauelemente. Er ist seit 2015 Juror im Landeswettbewerb Bayern.